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News der Vereine

Hohe Ehrung mit 6. Dan Ju-Jutsu

Für seine Verdienste um das Ju-Jutsu wurde Dr. Hans-Jörg Müller (Ju-Jutsu-Club Wetzlar e.V.) vom Deutschen Ju-Jutsu Verband (DJJV) mit dem 6. Dan geehrt. Erstmals erhielt damit ein Wetzlarer die Ju-Jutsu-Großmeister-Ehrung und er ist somit der einzige Dan-Träger dieser Graduierung in Mittelhessen.
Unzählige und langjährige Ju-Jutsu-Aktivitäten auf Vereins-, Landes und Bundesebene waren Anlass genug diese hohe Auszeichnung bei der Ehrungskommission des DJJV zu beantragen.
Hans-Jörg Müller hat in den 80er Jahren sowohl in seiner Funktion als Trainer als auch später zusätzlich als Abteilungsleiter die Ju-Jutsu-Abteilung des Judo-Clubs Wetzlar e.V. am Leben erhalten. Aus dieser „Keimzelle“ sind später alle weiteren Ju-Jutsu lehrenden Vereine in Wetzlar entstanden.
Seit dieser Zeit stand und steht er dem Verein bis zum heutigen Tage, d. h. seit mehr als 30 Jahren, kontinuierlich als Trainer zur Verfügung. Er unterrichtet und präsentiert das Ju-Jutsu dabei immer unter Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen, welche in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht an eine moderne Selbstverteidigung gestellt werden. Beispielsweise bietet er seit einem Jahr durchgehend ein Extra-Training mit Trainingsinhalt „Selbstverteidigung im Alltag“ an. Diesem festen Kursangebot gingen entsprechende Schnupperkurse auch für Nicht-Vereinsmitglieder voraus. Nicht nur für die aktiven Mitglieder auf der Matte, sondern gerade auch für die aktiven Trainerinnen und Trainer ist Hans-Jörg Müller quasi als sportlicher Leiter eine wertvolle und unverzichtbare Instanz, wenn es darum geht, wichtige Impulse und Ratschläge zu erhalten, um das eigene Trainingsangebot kompetent und abwechslungsreich zu vermitteln.
Zusammengefasst wurden von Hans-Jörg Müller im Judo-Club Wetzlar und im Ju-Jutsu-Club Wetzlar über 20 Sportler zum Dan-Träger ausgebildet. Mehr als 25 Ju-Jutsuka erlangten unter ihm bis zum heutigen Tage eine Übungsleiter-/Trainer-Lizenz


Foto: v.l. Thomas Meyer (Präsident HJJV), Dr. Hans-Jörg Müller   

Bericht und Foto: Stefan Schuster

 

Jugend- und Trainerwochenende des Kampfsport Clubs Hünfeld e.V. auf der Wasserkuppe

Ein ereignisreiches Wochenende voller Sport, Spiel und Spaß erlebten 17 Jugendliche des Kampfsport Clubs Hünfeld e.V. (KSC) zusammen mit ihren beiden Trainern Alexander Traud und Thomas Wiegand beim diesjährigen Trainer- und Jugendevent auf der Wasserkuppe. Bei strahlendem Sonnenschein wurde am höchsten Ort Hessens nicht nur gemeinsam trainiert, sondern auch die Gemeinschaft zwischen den Vereinsabteilungen Hünfeld und Hilders weiter gestärkt und gemeinsam eine Menge Spaß und Freude erlebt.

Am ersten Tag stand vor allem der sportliche Aspekt ganz im Vordergrund. Einem selbstentwickelten Zirkellauf rund um die Jugendherberge folgte ein Trainingsauslauf vom Radom zum „Heckenhöfchen“ und schließlich zum 900 Meter langen Skyrace, welcher vom Guckaisee zum Pferdskopf führt und auf dem ein Höhenunterscheid von über 250 Meter bewältigt werden muss. Hierbei brachten sich die jungen Kämpfer körperlich an ihr Limit und hatten sich das gemeinsame Grillen im Anschluss an diesen 8,5 - Kilometer - Lauf redlich verdient, bevor sie noch einmal zum nächtlichen „Nightfight“ aufbrachen. Hierbei konnten die jungen Kämpfer erleben, welche Schwierigkeiten und Herausforderungen eine Verteidigung im Dunkeln mit sich bringt Das Highlight des „Nightfights“ stellte der Rückweg zur Jugendherberge dar, der über eine unbeleuchtete Straße führte, auf der die ein oder andere Verteidigungssituation auf die jungen Kampfsportler lauerte und ihnen zeigte, wie wichtig Selbstverteidigung ist und dass Ju-Jutsu dabei helfen kann, Verteidigungssituationen souverän zu meistern.
Der zweite Tag ging schließlich sportlich weiter und startete mit dem Frühsport und einer kurzen Joggingrunde um die Wasserkuppe. Anschließend führte der ehemalige Jugendwart des KSCs, Lukas Diegelmann, die Teilnehmer eine Runde durch die Hangars der Flugschule der Wasserkuppe, in der es viele Einblicke in die Welt des Motor- und Segelflugsports gab. Als letztes großes Highlight stand an diesem Tag noch der Besuch des Kletterwaldes an, in dem nochmal alle in den Wipfeln der Bäume ihr Geschick und ihren Mut unter Beweis stellten.

Weitere Bilder unter www.KSC-Huenfeld.de

Bericht und Bilder: Tamara Heller/Alex Traud


Das lange Wochenende zum 1. Mai

Bericht der Ju-Jutsu-Abteilung im TSV Heiligenrode

Für uns von der Ju-Jutsu-Abteilung im TSV-Heiligenrode war dieses lange Wochenende vor allem ein sportliches Wochenende! Wir starteten am Freitag, den 28. April in Richtung Jugendburg Sensenstein. Unser Trainingswochenende von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag war voll unserem Ju-Jutsu-Sport gewidmet. Mit 30 Ju-Jutsukas begann der Freitag mit Spiel und Spaß auf der grün-roten Matte. Und unsere Trainer Frank, Marco und Michael hatten das passende Programm dazu. Der Abend kam und die erste Übernachtung hier oben auf der Jugendburg; doch unsere Kleinen sollten eigentlich schlafen gehen? Aber bei so viel Power-Programm musst du erst einmal herunter kommen. Als die Geisterstunde begann, kehrte auch die Nachtruhe ein und das war auch gut so, denn für den Samstag stand Einiges auf unserem Programm. Wecken um 7.00 Uhr, das übernahm unser Michael mit seinem Jagdhorn und dem Jäger-Ruf „ Die Sau ist tot“, da konnten wir nur alle aus unseren Betten springen und waren sofort hell wach! Und das  Frühstück wartete schon auf uns. Um 9.00 Uhr waren dann alle in der Sporthalle angetreten. Und dann kam das schweißtreibende Aufwärmprogramm von Michael zur Ausführung. Aufwärmen und Schwitzen durften wir, und im Anschluss ging es in die Ju-Jutsu Programme; hier haben Frank und Marco mal so richtig Zeit, uns alle Feinheiten des Ju-Jutsu zu demonstrieren. Pause muss sein, jetzt gab es Mittagessen und zwei Stunden Erholungspause! Am Nachmittag ging es dann weiter und es wurde noch spezieller in das Technikprogramm eingegangen. Eine Kaffee- Kakao- Zeit mit Donuts unterbrach den Nachmittag. Danach konnten sich unsere Ju-Jutsukas überlegen, was sie am liebsten machen: Ju-Jutsu-Training oder im Schwimmbad der Jugendburg Langstreckentauchen üben. Nun, die eine Hälfte wollte es nass und die andere Ju-Jutsu-mäßig! Gemeinsam waren alle wieder beim Abendessen vereint. Ab 19.00 Uhr hat Frank Wendrich in der Sporthalle eine Ju-Jutsu-Prüfung für angemeldete Prüflinge durchgeführt. Die Sonne stand tief und tauchte die Sporthalle der Jugendburg in ein angenehm rötliches Licht und unsere 16 Ju-Jutsukas standen nun ihrem Prüfer gegenüber, wohl etwas aufgeregt aber sehr konzentriert. Und auf der Tribüne saßen Eltern, Geschwister, Großeltern und Verwandte und schauten gespannt zu, denn sie wollten die Prüfung live miterleben. Und gegen 20.30 Uhr war es endlich geschafft und die Spannung stieg: Haben die Prüflinge bestanden?  Zur Erleichterung aller kam gleich die Antwort unseres Prüfers:  ihr habt alle die Prüfung bestanden! Eine Freude ging durch die Reihe, und bei der Urkundenausgabe bekam jeder einzelne Prüfling seinen verdienten Applaus! Und unser nächster Programmpunkt rückte schon näher: Der Filmabend im Medienraum mit Uwe…  und der hatte schon alles vorbereitet, so konnten wir gleich im Anschluss unseren Walt Disney Film: „Findet Dorie“ schauen…  es gab natürlich wieder viel zum Schnucken, das gehört schließlich bei unserem Filmabend dazu. Am nächsten Tag, dem Sonntag, wo eigentlich alle gerne lange schlafen, wurde noch ein wenig früher geweckt, dieses Mal aber nicht von unserem Jagdhornbläser Michael sondern von Alex und Luka mit Heavy Metal Musik, das kam auch ganz gut! Heute ist Abreisetag und das heißt: Betten abziehen, Sachen packen, Stube fegen und Müll entsorgen…  und Frühstücken wollen wir auch noch, also raus aus den Federn und trotz der leichten Müdigkeit freuten wir uns schon auf die letzten Trainingseinheiten und die begann pünktlich um 9.00 Uhr! Nach dem Aufwärme-Programm ging es in die einzelnen Technik-Bereiche, um das Erlernte noch einmal im Einzelnen durchzugehen. Und so schnell vergeht ein wunderschönes Trainingswochenende auf der Jugendburg Sensenstein und trotz beginnender Müdigkeit nach so viel Ju-Jutsu sind wir glücklich! Und ehrlich, da kam doch die Frage: wann fahren wir das nächste Mal zur Jugendburg? Es war einfach nur schön! Und danken wollen wir natürlich allen, die so eine Jugendfreizeit erst möglich gemacht haben: unseren fleißigen Trainern und den vielen Helfern und Eltern die gern mitgeholfen haben, dass es wieder ein schönes Erlebnis für uns Ju-Jutsukas geworden ist!

 

Bericht und Foto von Marco Schwalm

Trainingswochenende vom SV Bushido Kassel in Sensenstein

Am 24. – 26. März 2017 war die Jugendgruppe vom SV Bushido Kassel auf der Jugendburg Sportbildungstätte Sensenstein. Von Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag ging es rund um JuJutsu. Die Bandbreite war groß. Den Freitag Abend starteten wir mit einem fordernden Pratzentraining und endete mit Sparring.

Eingebettet in den Samstag war ein Vereinslehrgang mit unseren Freunden von Rot Weiss Kassel. Hier ging es um Wurftechniken, Pratzenkombinationen für die Selbstverteidigung und Szenarientraining z.B. richtiges Verhalten auf der Treppe. Nach einem schweißtreibenden Teamzirkel endete der Tag mit einem SV Lauf. Hier wurden verschiedene Situationen nachgespielt und mussten bewältigt werden.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Sonntag mit Messerabwehr im Stand und am Boden weiter. Neben den Themenblöcken kamen natürlich auch Spiel und Spaß nie zu kurz. Mit den vielen positiven Eindrücken, blauen Flecken und Muskelkater vom Vortag, ging es nach dem Mittagsessen wieder Richtung Heimat. Für alle Teilnehmer war die Freizeit ein tolles Erlebnis. Herzlichen Dank allen Helfern und den Trainern von Rot Weiss Kassel sowie SV Bushido Kassel für ihre tolle Arbeit auf und neben der
Matte.

Bericht und Fotos: D.J. Erdmann, SV Bushido Kassel e.V.

Vereinseigenes Potenzial nutzen!

Geht es euch auch so? Man geht jede Woche ins Training, trainiert mit dem einen oder anderen aus dem Verein und wundert sich, warum bei dem anderen der Wurf, das Festlegen, der Fauststoß oder eben wie in unserem besonderen Fall die Stockabwehr besser klappt. Wusstet ihr welches Potenzial bei euch im Verein schlummert? Da gibt es Judokas, BJJler, Karatekas, Polizisten und Leute aus dem Anis, Eskrima usw. Der 1.Darmstädter Ju-Jutsu Verein hält seit einigen Jahren vereinseigene Speziallehrgänge ab. Hier ein Einblick zum Techniktraining Spezial zum Thema Stockentwaffnung Angriff 1 - 8 und verschiedene Abschlusstechniken angepasst an das Ju-Jutsu Prüfungsprogramm mit Dieter!



Bericht und Foto: Christian Wittmann, 1. Darmstädter Ju-Jutsu Verein "Asahi" e.V.

Max Strauch ist Ju-Jutsu Weltmeister der U21
Das Hanauer Ju-Jutsu Fighting Team feiert seinen vierten WM Titel

Am vergangenen Wochenende fanden in Athen die Weltmeisterschaften im Ju-Jutsu Fighting der Altersklassen U18 und U21 statt. Mit Nikola Angelovski und Max Strauch standen gleich zwei erfolgreiche Hanauer Kämpfer im Aufgebot der Deutschen Nationalmannschaft. Max Strauch absolviert sein letztes Jahr in der U21 in der Gewichtsklasse bis 94kg und für Nikola Angelovski war es sein erstes Jahr in der U21 bis 69kg. Während Nikola Angelovski von der Karl-Rehbein-Schule erste Erfahrungen sammelte verwirklichte sich der Großauheimer Max Strauch einen Traum und sicherte sich mit einem souveränen Auftritt die Goldmedaille.
Mit anwesend in Athen waren einige Hanauer Fans und Heimtrainer Jens Gottwald. Nachdem sich Kevin Crichton 2009 ebenfalls in Athen den Junioren-Weltmeistertitel bis 62kg sicherte ist dies der zweite Juniorenweltmeistertitel für den Kampf- und Sportclub Hanau und Erfolgstrainer Jens Gottwald. Entsprechend groß war auch die Freude des ersten Vorsitzenden des Kampf- und Sportclub Hanau: „Spitzen Erfolg! Max hat sich den Titel nach all den Jahren des Trainings mehr als verdient. Ich bin stolz auf seine herausragende Leistung und freue mich riesig für ihn. Athen scheint für Hanauer ein gutes Pflaster zu sein“
Als erstes kämpfte am Sonntag Nikola Angelovski. Leider verlor er gleich seinen ersten Kampf gegen den Holländer Jasper de Beer und musste sich anschließend auch dem Italiener Giuseppe Monastero mit drei Punkten Rückstand geschlagen geben. Ärgerlich, weil sich Monastero am Ende des Turniers die Bronzemedaille sicherte. Trainer Jens Gottwald war aber keinesfalls unzufrieden: „Nikola kämpft sein erstes U21 Jahr. Er hat noch alle Chancen, sich eine große internationale Medaille zu sammeln. Am Ende ist er ganz knapp gescheitert. Nicht vergessen darf man bei ihm, dass er noch die Doppelbelastung mit dem Abitur hatte und vielleicht nicht voll und ganz bei der Sache war. Er hat direkt nach der Rückkehr aus Athen am Dienstag seine erste Abiturklausur geschrieben. Das alles ist nicht selbstverständlich und zeigt, was meine Schützlinge alles auf sich nehmen.“ 
Anschließend griff Max Strauch in den Kampf um die Medaillen ein, der sich bereits in der Vorrunde als auf den Punkt trainiert und fit präsentierte. „Morgens in der Halle war ich noch recht aufgeregt, das hat sich aber mit dem Aufwärmen gelegt.“, beschreibt Max Strauch die Situation. So kam es, dass er den Russen und aktuellen Asia-Meister Aleksandr Petrov mit technischer Überlegenheit nach nur einer Minute und 17 Sekunden besiegte. Dieser starke und überlegene Auftritt verdeutlichte eindrucksvoll, wie fixiert Max Strauch die Goldmedaille im Blick hat. Nach ebenfalls mit technischer Überlegenheit  gewonnenem Halbfinale gegen den Polnischen Meister Marcin Maciulewicz stand er im Finale dem griechischen Lokalmatador Konstantinos Kavros gegenüber. Dieser Kampf entwickelte sich zu einer wahren „Schlacht“. Trainer Jens Gottwald: „Zu keinem Zeitpunkt habe ich das Gefühl gehabt, dass Max verlieren könnte. Seine Ausstrahlung war einzigartig und der Sieg eine riesige Genugtuung.“ Max Strauch ging aufgrund seiner schnellen Techniken in Part 1, dem Faust- und Fußkampf mit 5:0 Punkten in Führung. Als der Grieche immer mehr aufholte, stand die Halle Kopf. Trotzdem fand Max Strauch immer wieder eine Antwort auf die Aktionen des Gegners und behielt bis zum Schluss die Oberhand. Am Ende sicherte er sich den Weltmeistertitel mit 10:9 Punkten. Der Jubel von Max Strauch und im Deutschen Lager war grenzenlos. Max Strauch beschreibt den emotionalen Moment des Finales lächelnd mit den Worten: „Vor dem Finale war ich richtig entspannt und hab mich auf den Kampf gefreut. Das Finale war ziemlich anstrengend. Am Ende hab ich mich nur noch riesig gefreut. Bis heute habe ich es immer noch nicht wirklich realisiert. Auf dem Treppchen war das Gefühl ganz oben zu stehen und die Nationalhymne zu singen einfach genial!“

Der HJJV gratuliert Max zu diesem tollen Erfolg.

Bericht und Fotos: Medienteam des KSC Hanau