Zweite Trainerfortbildung in Maintal mit dem Thema:
Sparring- trainieren-lernen-lehren

Referentin Regina Rauser

Am Samstag, den 13.07., fanden Trainer/innen ihren Weg nach Maintal zur zweiten Trainerfortbildung 2019. Dass trotz des Termins in der zweiten Woche der Sommerferien die Maßnahme doch auf so großes Interesse stieß, lag mit Sicherheit an dem spannenden Thema, das sich unser Ressortleiter Aus- und Fortbildung, Matthias Schulze, hat einfallen lassen; es ging um das „Sparring“ im Ju-Jutsu Breitensport. Ein schwieriger Komplex für viele der anwesenden Trainer, ist das Sparring doch häufig mit Angst und Verletzungen verbunden – so zumindest das Vorurteil, mit dem die hochkarätige Referentin Regina Rauser an diesem Nachmittag aufräumen wollte.


Zunächst konnten die Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit Sparring sprechen. Dabei war der Tenor eindeutig, besonders Anfänger sind mit der Situation überfordert, stärkere Teilnehmer können ihre Kraft nicht dosieren, manchmal erinnert ein Sparring eher an eine Prügelei als an einen technisch sinnvollen Austausch. Demgegenüber stellte Regina Konzepte wie das Wahrnehmungstraining und einen Farbcode für die Intensität beim Sparring, die natürlich sofort auf der Matte erprobt wurden. Trotz der großen Altersspanne von 25 bis 60 Jahren und der unterschiedlichen Erfahrungen konnten dabei alle Teilnehmer sehr erfolgreich miteinander trainieren. Besonders gelobt wurde Reginas Idee, die Gruppe immer zweizuteilen und jedem Aktiven einen persönlichen Trainer zuzuweisen, der die Intensität der eingesetzten Techniken ständig kontrolliert.



Am Ende des Tages stand eines fest: Zwar konnten noch nicht alle Aspekte des komplexen Themas „Sparring“ behandelt werden, aber selbst die erfahrensten Teilnehmer mit über 15 Jahren Trainererfahrung konnten viel Neues mit in ihre Vereine tragen und verließen die Matte erschöpft, aber mit einem zufriedenen Lächeln.

Bericht: Sascha Rau
Fotos: Holger Bergmann

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