Hessens Kinder und Jugendliche „trainieren wie die Polizei“

    Die „Mudra-Kaserne“ in Mainz-Kastel ist eigentlich die Heimat der 1. Bereitschaftspolzeiabteilung Hessens. Am 20.04.2013 trainierte dort jedoch eine andere Hundertschaft „wie die Polizei“.

    Zu diesem besonderen Training hatte der Hessische Ju-Jutsu Verband e.V. seine Kinder und Jugendlichen eingeladen. Die Ausrichtung übernahmen die beiden befreundeten Wiesbadener Vereine PSV Grün-Weiß und TuS Dotzheim 1848.

    Unsere Sportart wurde vor über 40 Jahren für Polizei, Zoll und Justiz als effektives, stiloffenes und stilübergreifendes System entwickelt. Seitdem ist Ju-Jutsu in Hessen als polizeibezogene Selbstverteidigung in der Ausbildung der Vollzugskräfte integriert. So konnten die Polizeibeamten Rüdiger Schwandt und Ralf Riehl ihren Trainingsgruppen zeigen, dass Ju-Jutsu-Techniken z.B. für die Festnahme eines Tatverdächtigen geeignet sind. Aus Sicherheitsgründen erfolgen Festnahmeaktionen bei der Polizei in der Regel zu zweit.

    Dementsprechend musste die Vorgehensweise zuvor genau abgestimmt werden – sicherlich für die meisten jungen Ju-Jutsuka eine neue Erfahrung.

    Außerdem stellte Tobias Muchel, der „V-Mann“ des Hessischen Ju-Jutsu Verbands, in seiner ersten Einheit sein Fitnessprogramm für Polizisten vor. In der zweiten Einheit widmete er sich den Basics der Stockabwehr. In dieser Einheit ging es ihm schwerpunktmäßig um die korrekte Bewegungsausführung und Präzision der Techniken. Für einige Teilnehmer war die Stockabwehr eine völlig neue Erfahrung, während die Fortgeschrittenen hier bekannte Bewegungsmuster verfeinern bzw. neue Impulse aufnehmen konnten.

    Unser Dank gilt nicht zuletzt den ausrichtenden Vereinen PSV Wiesbaden und TuS Dotzheim, sowie der Ersten Bereitschaftspolizei Wiesbaden, die mit der Bereitstellung der Örtlichkeit, der Trainingsmittel und der notwenidgen Verpflegung für die erfolgreiche Durchführung der Maßnahme gesorgt haben.

    Medienteam HJJV