HJJV News

 

 

Landestechniklehrgang mit Boxer Carlo Pagana in Wiesbaden


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Am 15. Juni 2024 fand in Wiesbaden ein bedeutender Landestechniklehrgang des Hessischen Ju-Jutsu Verbands statt, der unter der fachkundigen Leitung von Carlo Pagana stand. Carlo ist eine herausragende Persönlichkeit im Boxsport mit einer Trainer A-Lizenz im olympischen Boxen, Trainer der Box Nationalmannschaft und für die Bundesliga sowie Ausbilder für Boxtrainer, bot den 42 teilnehmenden Sportlern einen intensiven und lehrreichen Tag.
Das Thema des Lehrgangs lautete "Richtiges Boxen", wobei Carlo den Fokus auf die Grundschule des Boxens legte. Mit viel Expertise führte er die Teilnehmenden durch die Bewegungslehre und Partnerarbeit, um ihnen die wesentlichen Techniken und Prinzipien des Boxens nahezubringen. Seine praxisnahen Erklärungen und Demonstrationen halfen den Sportlern, ein tieferes Verständnis für die Bewegungsabläufe und die taktischen Aspekte des Boxens zu entwickeln.
Nach einer wohlverdienten Kaffee-Pause, in der sich die Teilnehmenden erholen und austauschen konnten, ging es in den anspruchsvollsten Teil des Tages: ein 45-minütiges Konditionstraining. Carlo verstand es, die Gruppe zu motivieren und an ihre Grenzen zu bringen. Mit intensiven Übungen und gezieltem Training sorgte er dafür, dass alle Sportler ordentlich ins Schwitzen kamen und ihre konditionellen Fähigkeiten verbessern konnten.
Der Lehrgang bot den Teilnehmenden nicht nur wertvolle technische und konditionelle Impulse, sondern auch die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Die Kombination aus fachlicher Expertise, praxisnaher Anleitung und intensivem Training machte den Landestechniklehrgang zu einem vollen Erfolg und hinterließ bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck.
Wir danken Carlo herzlich für seinen engagierten Einsatz und die wertvollen Einblicke, die er den Teilnehmenden vermittelt hat. Ein großer Dank gilt auch dem veranstaltenden Hessischen Ju-Jutsu Verband für die Organisation dieses herausragenden Lehrgangs und dem ausrichtenden Verein, TUS Dotzheim. Wir freuen uns bereits auf zukünftige Veranstaltungen und Trainingsmöglichkeiten.
Bericht: Sebastian Stumm, HJJV Medienteam
Foto: Sebastian Stumm

Techniklehrgang Spezial in Rodenbach mit Franco De Leonardis

Schwerpunkt Selbstverteidigung

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Am 1. Juni 2024 fand in Rodenbach ein spannender Ju-Jutsu Lehrgang statt, der von Franco de Leonardis aus Aschaffenburg geleitet wurde. Der Schwerpunkt wurde auf die Selbstverteidigung gelegt und begann mit kreativen Spielformen zur Verbesserung der Wahrnehmung, die auch als Aufwärmübungen dienten. Anschließend teilte Franco seine Perspektiven zum Mindset eines Kämpfers mit. Er streute immer wieder philosophische Weisheiten ein, die zum Nachdenken anregten und u.a. auch die geistige Komponente des Trainings betonten. Dabei betonte er die Bedeutung von Technik, Timing und Präzision in der Selbstverteidigung.
Im Wechsel zwischen körperlichem Training und theoretischen Gedanken zur Selbstverteidigung wurden verschiedene Techniken geübt. Dazu gehörten effektive Abwehrtechniken im Stand, der nahtlose Übergang zum Boden sowie die Verteidigung aus einer schlechten Position, insbesondere wenn der Angreifer von oben zuschlägt. Während des gesamten Lehrgangs hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich intensiv mit den Techniken auseinanderzusetzen. Franco nahm sich Zeit für individuelle Korrekturen und gab hilfreiche Tipps zur Verbesserung der persönlichen Technik.

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Zum Abschluss des Lehrgangs wurde die Kondition aller Teilnehmer durch mehrere Runden Randori noch einmal auf die Probe gestellt und es gab noch eine offene Fragerunde, in der Franco auf die Anliegen und Fragen der Teilnehmer einging. Er ermutigte die Teilnehmer, das Gelernte kontinuierlich zu üben und in ihren Trainingsalltag zu integrieren. Die Teilnehmer waren sichtlich begeistert, den der Lehrgang bot insgesamt eine wertvolle Mischung aus physischer Anstrengung und geistiger Inspiration.
Wir bedanken uns bei Franco de Leonardis für seine lehrreichen und inspirierenden Einblicke, sowie beim TV Rodenbach, der wieder einmal einen hervorragenden Lehrgang organisierte und gelebte Gastfreundschaft präsentierte. Wir freuen uns sehr das Franco bei unserem Hessenseminar im September einige Einheiten übernehmen wird. Eine weitere Gelegenheit für alle, die bei diesem Lehrgang nicht dabei sein konnten.

Bericht: HJJV Medienteam

Foto: Mathias Schulze










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Prüfungsvorbereitunslehrgang 2024 - Volles Haus im Landessportbund

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Der erste Prüfungsvorbereitungslehrgang in diesem Jahr war mit fast 90 Teilnehmern sehr gut besucht und bestätigt den Stellenwert dieses ganz besonderen Lehrgangs. Er bietet eine intensive Betreuung für alle fortgeschrittenen Ju-Jutsuka an, um sich auf bevorstehende Prüfungen vorzubereiten. Es kamen aber auch viele Interessierte, die sich weiterbilden wollten, neuen Input suchten, oder spezifische Fragen zu dem neuen Prüfungsprogramm hatten. Die Referenten waren Andy Helzel, Tim Lukas Vey, Daniel Hellwig und Stefan Lechthaler. Trainiert wurde auf zwei Matten, unterteilt in Kyu- und Dan-Grade und es wurde in sechs Stunden viel trainiert, geschwitzt und gelacht. Die Referenten gingen für die Teilnehmer auf alle prüfungsrelevanten Fächer ein. Bei den Dan-Trägern besprach man auch intensiv das neu strukturierteThema der freien Anwendungsformen und es wurde sogar eine Kata vorgeführt und diskutiert. Insgesamt unterrichteten die Referenten wie gewohnt im Schwerpunkt die Prinzipien einer Prüfung und gaben auf Nachfrage auch Tipps und Vorschläge zu bestimmten Techniken.
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Das Besondere an diesem Lehrgang ist, dass man die Gelegenheit hat, mit unterschiedlichen Partnern zu trainieren und daraus resultierend evtl. seine gewählten Angriffe überdenken muss, wenn der eine oder andere Angriff dann doch nicht wie geplant kommt. Die Referenten wiesen immer wieder darauf hin, in den gewählten Kombinationen, sicher für alle Eventualitäten zu sein. Die Erfolgsquote bei Prüfungen ist oft höher, wenn man diesen Lehrgang besucht, da er gezielt auf die Anforderungen einer Prüfung ausgerichtet ist. Die Kombination aus erfahrenen Referenten, positiver Atmosphäre und intensivem Training trägt dazu bei, dass die Teilnehmenden selbstbewusst und gut vorbereitet in ihre Prüfungen gehen können.
Parallel dazu fand der Lizenzverlängerungslehrgang für Prüfer statt, hier referierte den Vormittag über Tim Lukas Vey und besprach u.a. das Bewertungssystem. Dieses ist wichtig für unsere Prüfer, um eine objektive und auf Kriterien basierende Bewertung über die gezeigte Leistung zu treffen. Unsere Prüfer zeigten sich engagiert und arbeiteten sehr gut mit, diese Beobachtung konnte Tim nur bestätigen.
Die Atmosphäre während des ganzen Lehrgangs war durchweg positiv und motivierend. Alle Teilnehmer trainierten zusammen und unterstützen sich gegenseitig, wie es in unserer Ju-Jutsu Gemeinschaft üblich ist. Nach sechs Stunden, die dann doch wie im Fluge vergingen, gab es bei der Verabschiedung einen langanhaltenden Applaus. Der nächste Prüfungsvorbereitungslehrgang findet am 21. September 2024 im Landessportbund statt, wir hoffen wieder auf eine so rege Teilnahme.
Vielen Dank an das Referententeam, unsere engagierten Ju-Jutsuka und an alle, die sich einer kommenden Prüfung stellen wollen. Wir wünschen euch viel Erfolg.

Bericht und Foto: HJJV Medienteam

5. Dan für Gunnar Stiegler

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Bei den Hessischen Polizeimeisterschaften am 20. April 2024 in Lich wurde Polizeioberrat sowie Dozent für Einsatztraining und Sport, Gunnar Stiegler, der 5. Dan im Ju-Jutsu verliehen. Der Dekan des Studienorts Gießen von der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit richtet mit seinem Team aus Studierenden und Lehrkräften seit 2009 fast ununterbrochen nicht nur das Turnier für die hessischen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten sondern auch mittlerweile fünfmal die Deutschen Hochschulmeisterschaften in Kooperation mit der Hochschule Rhein-Main erfolgreich aus.
Seinen Einstieg in das Ju-Jutsu fand Gunnar 1993 beim Yama Arashi Herborn e.V., ehe er 1995 seine Ausbildung bei der Hessischen Polizei in Wiesbaden aufnahm, wo er auch Mitglied im PSV Grün-Weiß Wiesbaden e.V. wurde, um bei Bernd Thomsen trainieren und sein Herz für den Wettkampfsport u.a. bei Frank Witte entdecken zu können. Seine Kampfrichterlizenz erwarb er 1999 im HJJV und legte in diesem Jahr auch seine Prüfung zum Trainer B Leistungssport im DJJV ab. Danach trainierte er u.a. die Auswahl der Hessischen Polizei im Ju-Jutsu für die Deutschen Polizeimeisterschaften als auch die Ju-Jutsuka bei der Bereitschaftspolizei in Lich im Rahmen des Dienstsports und in Vorbereitung auf zahlreiche Turniere. Sein Engagement zeigte sich ferner auch über die Landesgrenzen Hessens hinaus, sodass er die Zusammenarbeit mit der Thüringer Polizei vorantrieb und ihm dies auch in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ju-Jutsu Verband und dem Thüringer Ju-Jutsu Verband gelang. So nahm er u.a. an der Einführung des Trainer B Ju-Jutsu, Profil Polizei im DJJV in Meiningen 2006 teil und richtete selbst Fortbildungslehrgänge im Ju-Jutsu bei der Hessischen Polizei seit 2003 aus, um das Ju-Jutsu weiterhin zu etablieren. In 2008 legte er erfolgreich seine Trainer A Lizenz im Breitensport ab, um auch hier weiterhin auf aktuellem Stand zu sein. Eine von ihm organisierte Kooperation mit der Jugend im Deutschen Ju-Jutsu Verband führte 2013 dazu, dass Kursleiter nach dem prämierten Konzept „Nicht-Mit-Mir!“ dienstlich ausgebildet worden sind. Darüber hinaus veranstaltete er u.a. 2011 als Pilotprojekt eine Ausbildung zum Trainer C Breitensport, Profil Polizei an der HfPV.
Seit 1999 ist Gunnar im Besitz einer Prüferlizenz und steht dem Hessischen Ju-Jutsu Verband seit 2001 auch als Prüfer auf Landesebene zur Verfügung. Gemeinsam mit Andreas Helzel leitete er von 2001 bis 2005 das Stützpunkttraining Technik in Wetzlar, welches er von 1999 bis 2001 zunächst alleine geleitet hatte. Durch sein Lehramtsstudium in Sport und Politik trat er von 2001 bis 2003 in die Fußstapfen von Thomas Wenz als Ressortleiter Aus- und Fortbildung im HJJV. Nachdem Gunnar in 2008 unter Prüfungsvorsitz von Bernd Thomsen in Meiningen mit Kooperation der Thüringer Polizei seinen 4. Dan im Ju-Jutsu ablegte, übernahm er 2009 bis heute das Amt des Fachwarts für Selbstverteidigung im Hessischen Polizei Sportausschuss und leitete damit u.a. erfolgreich die Teilnahme der Hessischen Polizei an den Deutschen Polizeimeisterschaften.

Bericht und Foto: Patrick Wendt

Jugendeuropameisterschaften im Ju-Jutsu Fighting, Duo und BJJ in Pitesti


Vom 05. bis zum 07.04.2024 fanden die Jugendeuropameisterschaften im Ju-Jutsu Fighting, Duo und BJJ in Pitesti (Rumänien) statt. Der Hessische Ju-Jutsu Verband wurde von 11 Athleten vertreten.

Das Turnier startete am Freitag den 05.04 mit den Altersklassen U16 Fighting und U18 BJJ.
In der U16 Fighting starteten Alex Strocher und Valentin Tran, die beide vom JC Erbach kommen. Für sie ist es ihr erstes Jahr im Bundeskader und somit auch ihre erste internationale Meisterschaft.

Alex startete in der Klasse bis 52kg. Er hatte seinen ersten Kampf gegen den Franzosen Guyennet Hugo Mermet, den er mit einem Full Ippon besiegen konnte. Sein nächster Gegner war Wiktor Partyka aus Polen, gegen den Alex nach einem sehr spannenden Kampf mit 19:18 Punkten gewann und sich somit den Einzug ins Halbfinale sicherte. Hier traf Alex auf Riccardo Viterbo, einen Kontrahenten aus Italien, gegen den sich Alex leider mit Full Ippon geschlagen geben musste. In der Trostrunde wartete dann Balsa Sindjic aus Nordmazedonien auf ihn, gegen den Alex leider ebenfalls verlor. Somit belegte Alex den 5. Platz auf seiner ersten internationalen Meisterschaft. Glückwunsch!
01 Alex Strocher
Foto 01_Alex Strocher

Valentin startete in der Klasse bis 56kg. Seinen ersten Kampf gegen Danylo Zaitsev aus der Ukraine konnte Valentin knapp mit 14:13 Punkten für sich entscheiden. In der nächsten Runde musste er sich allerdings leider gegen seinen griechischen Gegner Vasileios Nikas geschlagen geben. In der Trostrunde traf Valentin dann auf den Rumänen Sebastian Seminahi, gegen den er sich durchsetzte und ihn nach Punkten besiegte. Als nächstes wartete Ioan Sandu, ebenfalls aus Rumänien, auf ihn, gegen den er sich nach einem spannenden Kampf leider mit Full Ippon geschlagen geben musste. Alex sicherte sich somit den 7. Platz in seinem ersten internationalen Turnier. Glückwunsch!
02 Valentin Tran
Foto 02_Valtentin Tran

Als einziger Starter im BJJ ging Alexander Schudy in der Klasse U18 bis 62kg an den Start, für ihn war es ebenfalls seine erste internationale Meisterschaft. Im ersten Kampf traf er auf Miroslav Mlyncek, einen starken Gegner aus der Slowakei. Leider musste sich Alexander nach einem spannenden Kampf mit 0:12 Punkten geschlagen geben. In der Trostrunde traf er zuerst auf Stanislav Volodin aus Österreich, gegen den er sich durchsetzen konnte und gewann. Als nächstes traf Alexander auf Georgios Karakasilis aus Griechenland, gegen den er sich ebenfalls durchsetzte und nach einem spannenden Kampf nach Punkten gewann. Danach wartete Anton Bereda aus der Ukraine auf Alexander, gegen den er sich leider geschlagen geben musste. Somit sicherte sich Alexander einen starken 7. Platz und kann stolz auf sich sein.
03 Alexander Schudy
Foto 03_Alexander Schudy

Am zweiten Tag der JEM kämpfte die U18 im Fighting, hier gingen 3 Starter für den HJJV an den Start, Lina Müller vom TV Gladenbach und Leany Rohde und Tobias Alan Mück vom JC Erbach.

Lina startete in der Gewichtsklasse bis 57kg, hier hatte sie ihren ersten Kampf gegen Nika Pungarsek aus Slowenien, gegen die sie mit Full Ippon gewinnen konnte. Ihren nächsten Kampf hatte Lina gegen die starke Polin Judyta Filus, gegen die sie sich leider mit 13:17 Punkten knapp geschlagen geben musste. In der Trostrunde musste Lina dann gegen ihre Teamkollegin Frida Förster aus Weimar kämpfen, Lina setzte sich durch, gewann und konnte sich somit für die nächste Runde qualifizieren. Hier kämpfte Lina gegen die Rumänin Brianna Andreea Lungu, musste sich allerdings nach einem sehr spannenden Kampf geschlagen geben und verlor mit 17:21 Punkten. Somit belegte Lina den 7. Platz. Glückwunsch!
04 Lina Müller
Foto 04_Lina Müller

Leany trat in der Klasse bis 63kg an und hatte ihren ersten Kampf gegen Thyra De Vleesschauwer, gegen die sie sich nach einem spannenden Kampf leider mit 17:23 Punkten geschlagen geben musste. Die Trostrunde startete für Leany mit einem Kampf gegen die Rumänin Miruna Masar, gegen die Leany sich durchsetzte und gewann. In der nächsten Runde traf Leany dann auf die Nordmazedonierin Kristina Radosavovic, gegen die sie leider verlor und den 13. Platz belegte. Glückwunsch!
05 Leany Rohde
Foto 05_Leany Rohde

Tobias hatte seinen ersten Kampf gegen den Griechen Dimitrios-Spyridon Skiathitis und musste sich nach einem starken Beginn des Kampfes kurz vor Ende verletzungsbedingt geschlagen geben, wodurch er im weiteren Verlauf des Turniers nicht mehr antreten konnte und den 17. Platz belegte.
Am Sonntag startete dann die U21 im Fighting, hier starteten Manju Oberle vom JC Erbach, Lotta Sander und Constantin Müller vom TV Gladenbach, Maximilian Häusser vom Budokan Maintal und Noah Teichmann vom JC Hofheim.

Manju kämpfte in der Klasse bis 63kg und traf in ihrem ersten Kampf auf die Griechin Eleni Karastratidou, gegen die sie sich durchsetzen konnte und mit Full Ippon gewann. Ihren zweiten Kampf hatte Manju gegen die Slovenin Zala Kostanjsek, gegen die sie ebenfalls mit Full Ippon gewann. Im Halbfinale traf Manju auf ihre schwedische Gegnerin Livia Hogbom, gegen die Manju sich leider knapp mit 12:15 Punkten geschlagen geben musste. Im Kampf um Platz 3 musste Manju dann erneut gegen die Griechin Eleni Karastratidou kämpfen, Manju gewann und sicherte sich den dritten Platz und damit die verdiente Bronze Medaille. Glückwunsch!
06 Manju Oberle
Foto 06_Manju Oberle

Lotta startete in der Klasse +70kg, hier konnte sie sich in ihrem ersten Kampf gegen ihre Gegnerin Diana Skrypniuk aus der Ukraine durchsetzen. Sie gewann den Kampf mit 15:18 Punkten. Im zweiten Kampf traf Lotta auf die Nordmazedonierin Katerina Acevska. Diesen Kampf konnte Lotta mit einem Full Ippon vorzeitig beenden und zog somit als erstplatzierte aus ihrem Pool ins Halbfinale ein. Hier trat sie gegen die Griechin Athanasia Vetseridi an und konnte den Kampf ebenfalls mit Full Ippon vorzeitig beenden und sicherte sich einen Platz im Finale. Hier traf Lotta erneut auf Katerina Acevska, gegen die sie sich mit Full Ippon durchsetzte. Somit gewann Lotta Gold und holte sich den Titel der Europameisterin. Glückwunsch!
07 Lotta Sander
Foto 07_Lotta Sander

Constantin startete bis 69kg. In seinem ersten Kampf kämpfte er gegen den Italiener Pietro Bologna, gegen den er leider mit 9:10 Punkten knapp verlor. In der Trostrunde traf Constantin zuerst auf Raoul Bruno, ebenfalls aus Italien, gegen den er sich durchsetzen konnte und gewann. Als nächstes musste Constantin gegen Lucian-Andrei Didenco aus Moldau kämpfen, gegen den er leider verlor und somit den 13. Platz belegte. Glückwunsch!

08 Constantin Müller
Foto 08_Constantin Müller

Maximilian kämpfte in der Klasse bis 77kg und hatte seinen Auftaktkampf gegen den Griechen Charalampos Kaklamanos, gegen den er nach einem spannenden Kampf leider mit 16:19 Punkten verlor. In der Trostrunde konnte sich Maximilian dann gegen Konstantinos Ntoulas, ebenfalls aus Griechenland, durchsetzen und gewann mit Full Ippon. Als nächstes traf er auf den Niederländer Brian Koot, gegen den er sich leider nach Punkten geschlagen geben musste und sich somit den 9. Platz sicherte. Glückwunsch!
09 Maximilian Häusser
Foto 09_Maximilian Häusser

Noah startete in der Klasse bis 85kg. In seinen ersten beiden Kämpfen gegen Mikkel Gudjonsson aus Dänemark und Paul Alexandru Sugar aus Rumänien konnte Noah sich durchsetzen und sicherte sich einen Platz im Halbfinale. Hier traf er auf Julian Zakonjsek aus Slovenien, gegen den er sich leider geschlagen geben musste. Im Kampf um Platz 3 traf Noah dann auf seinen Teamkollegen Rafael Kirschke aus Brandenburg, gegen den Noah leider nach einem sehr starken Kampf verlor. Am Ende holte Noah sich einen starken 5. Platz. Glückwunsch!
10 Noah Teichmann
Foto 10_Noah Teichmann

Die Jugendeuropameisterschaft war für Hessen mit einer Gold- und einer Bronzemedaille erfolgreich und alle Starter können sehr zufrieden sein.
Bericht: Lotta Sander Fotos: DJJV



Landestechnikerlehrgang mit Florian Pommert

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Knapp 35 Ju-Jutsuka kamen am 23.03.2024 nach Erbach, um am dort ausgerichteten Landestechniklehrgang teilzunehmen. Referent war Florian Pommert.
Florian ist Träger des 2. Dan Ju-Jutsu, Blue Belt im Brazilian Jiu-Jitsu und hat sich in seiner aktiven Wettkampfkarriere durchaus einen Namen gemacht. So konnte er bereits mehrfach den Titel des Deutschen Meisters im Ju-Jutsu Fighting erringen. Kein Wunder also, dass er den deutschen Bundeskader über viele Jahre auch international erfolgreich vertreten durfte.
Somit stand den interessierten Sportlern ein sehr erfahrener Referent gegenüber, der mit dem Ju-Jutsu Fighting auch noch seine Paradedisziplin als Thema gewählt hatte. Ziel des Lehrgangs war es, alle in allen Bereichen des Sports ein Stück besser zu machen.
Nach einem gemeinsamen Aufwärmen inklusive zahlreicher Kampfspielchen durften die Sportler sich in Atemikombinationen mit anschließendem Aufbau von Griffkontakt ausprobieren. Aus dieser Situation heraus wurden verschiedene Würfe geübt. Dazu gehörten zum Beispiel Ausheber oder Selbstfallwürfe.
Doch nicht immer hat man im Kampf einen Gegner vor sich, der sich bereitwillig durch die Gegend werfen lässt. Auch diese Variable berücksichtigte Florian. Deshalb zeigte er eine Technik, mit der man einen Gegner, der sich in der Bankposition schützt, effektiv in eine Haltetechnik befördern kann.
Der Lehrgang hatte somit einen roten Faden und war aufeinander aufbauend strukturiert. Die Teilnehmenden hatten immer die Möglichkeit, die Techniken ausgiebig zu üben und Fragen zu stellen.
Besonders positiv hervorzuheben ist hier, dass es Florian gelungen ist, alle Techniken für jeden zugänglich zu gestalten, denn die Teilnehmenden am Lehrgang waren sehr divers aufgestellt. Unabhängig vom Alter, der körperlichen Verfassung oder der eigenen Vorstellung vom Ju-Jutsu bot Florian Lösungen an und verlor die Besonderheiten des Ju-Jutsu Fighting und der Selbstverteidigung nicht aus den Augen.
Zum Ende des Lehrgangs wurden alle gemeinsam durch Bodenkämpfe ins Schwitzen gebracht. Das Besondere dabei war, dass einer der beiden Kämpfer den anderen mit einer der geübten Wurftechniken zu Boden bringen musste. Dies verlieh den Kämpfen eine ungewohnte Komponente, da man dadurch in ganz neue Positionen gelangen kann, als man es sonst aus dem Training gewohnt ist.
Am Ende waren sich alle Teilnehmenden einig, dass der dreistündige Lehrgang enorme Freude bereitet hat, und sich deutlich kürzer angefühlt hat, als er tatsächlich war. Der ausrichtende Judo-Club Erbach e.V. war sehr glücklich, solch einen spannenden Referenten bei sich zu Gast gehabt zu haben und freut sich, auch beim nächsten Mal wieder zahlreiche Gäste im Odenwald begrüßen zu dürfen.
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Foto und Text: Mitja Manschitz



Erfolgreiches regionales Polizeiseminar in Kassel
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Zum siebten Mal trafen sich in Kassel Sicherheitskräfte aus Hessen, und Rheinland-Pfalz sowie vom Bund, um sich über Themen der Eigensicherung auszutauschen. Dieses Jahr konnte unser Beauftragter für die Polizei, Martin Silbersack, einen Lehrtrainer der Koordinierungsstelle Einsatztraining der Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS) zum Thema „Festnahme im Team“ gewinnen. Sven Saiko, welcher neben seiner dienstlichen Tätigkeit auch Schwarzgurt im Brazilian Jiu-Jitsu und Luta Livre ist, führte die 33 Teilnehmer und Teilnehmerinnen didaktisch geschickt durch das Thema. Von der einfachen Armkontrolle bei einer Person bis hin zum sicheren und schnellen Verbringen in die Bodenlage, erhielten die Anwesenden gezielte Techniken und Maßnahmen für die Festnahme. Dabei stand die Verletzungsprophylaxe für die Beamten und das polizeiliche Gegenüber sowohl bei der Überwältigung im Stand wie auch in der Bodenlage immer im Fokus.

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Neben dem Training war auch wieder der Austausch zwischen den unterschiedlichen Dienststellen und Einheiten aus Wach-, Landes- und Bundespolizei sowie Justiz möglich. Für die anwesenden Studierenden der HöMS vom Campus Kassel ergab sich zudem auch die Gelegenheit mit den anwesenden Einsatztrainern, welche normalerweise das Training im Studium anleiten, gemeinsam zu trainieren.
Möglichgemacht wurde der Lehrgang durch die Kooperation des im Jahr 2023 neu gegründeten Instituts für Einsatztraining des Fachbereichs Polizei der HöMS mit dem Hessischen Ju-Jutsu Verband. Für die Ausrichtung des Lehrgangs selbst, zeigte sich der Polizeisportverein Grün-Weiß Kassel e.V. verantwortlich. Unser besonderer Dank geht deshalb an die Mitglieder des Vereins, welche die Organisation im Ehrenamt übernommen hatten.
Bericht und Foto: Martin Silbersack

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